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Modelexikon

 

Begriffe aus der Modewelt - verständlich erklärt im Modelexikon

 

A

A-Line: Ein Begriff, der aus der Damenmode nicht mehr wegzudenken ist. Er bezeichnet die Kombination von schmaler Schulter- und weit ausgestellter Saumpartie, denn sie erinnert optisch an ein großes A. Kleider mit A-Linie eignen sich deshalb vor allem für elegante Garderobe wie Abendkleider, Cocktail-Dresses und Fashion im Retro-Look. Geschaffen wurde sie angeblich 1955 von Christian Dior, der sie meisterhaft zu nutzen wusste, aber in verschiedenen Variationen lässt sie sich auch schon vorher finden. Das Schöne an der A-Linie: Damit lenken Sie den Blick des Betrachters geschickt auf Ihre Vorzüge, auch wenn Sie nicht dem Idealmaß entsprechen.

 

Accessoires: Wie viele Modebegriffe kommt Accessoire aus dem Französischen und bedeutet „nebensächlich“. Damit ist es von der Bedeutung her übrigens das Gegenteil eines Necessaires. Accessoires sind alle Gegenstände, die nicht direkt zur Kleidung gehören, wobei die Grenzen nicht immer klar definiert sind. Mit Tüchern, Handtaschen, Gürteln, Schmuck und Hüten haben Sie die Möglichkeit ein bleibendes Element in Ihren Stil zu integrieren.
Außerdem geben Ihnen Accessoires die Möglichkeit, Ihren Stil mit einfachen Mitteln um 180 Grad zu drehen. Denken Sie nur an die vielen Arten, wie man ein Tuch tragen kann: Auf dem Kopf, um den Hals, um die Taille, als Schmuck an der Tasche, ...

 

Androgyn: Werden weibliche und männliche Elemente in einem Outfit miteinander verbunden, dann spricht man vom androgynen Look. Besonders mit einer Kurzhaar- oder Hochsteck-Frisur geben Sie Ihrer Kleidung damit den richtigen Pepp. Eine moderne Variante ist der Boyfriend-Look, für den Frauen den Kleiderschrank ihres Freundes plündern dürfen, um lässig auszusehen.
Wegbereiterin des androgynen Stils war Marlene Dietrich, die schon in den Sechzigern zu maskulinen Attributen wie Schlips und Hose griff. Aber auch die Männer kommen nicht zu kurz: David Beckham ist das Paradebeispiel für einen metrosexuellen Mann. Aber Vorsicht: auch mit einem androgynen Look besteht kein Zweifel an ihrer femininen Schönheit, Schmuck und Schminke sind also ausdrücklich erlaubt.

 

Ankle Boots: „Ankle“ ist die englische Bezeichnung für „Knöchel“. Ankle Boots sind also knöchelhohe Schuhe, die optisch an eine Mischung aus Pumps und Stiefeletten erinnern. Damit geben sie die perfekte Kombination aus Eleganz und Schutz. Die können sie auch dann anziehen, wenn es etwas kälter wird! Da sie den Knöchel umschließen, bieten sie besonders guten Halt, sind also in allen Lebenslagen zu gebrauchen.

 

 

B

Babydoll: Dessous müssen nicht immer aus möglichst wenig Stoff bestehen. Für ein Babydoll braucht man deshalb auch keine Modelfigur, da es mit seinem Stoff weich die Körpermitte umspielt. Es wird meist aus luftigen Stoffen wie z.B. Chiffonseide gefertigt und hat einen sehr verspielten, mädchenhaften Look. Verführerisch aber nicht billig. Die Brustpartie wird bei diesem Kleid betont, während der Rockteil eine A-Linie hat und sanft um die Beine fällt. Die gängige Länge reicht dabei bis zum Knie oder zur Hüfte. Meist ist das Babydoll vorne zweigeteilt oder verschließbar.

 

Ballerinas: Legendär wurden diese leichten Damenschuhe, die vom klassischen Ballett inspiriert sind, durch Audrey Hepburn. Im Gegensatz zum professionellen Ballettschuh verzichtet ein Ballerina auf die verstärkte Kuppe und die weiße Seide, behält aber typische Elemente wie die schmale Silhouette, eine flache Sohle und Schleifen-Detail bei. Sie sind super bequem, jugendlich schön und Sie sollten am besten mehrere Paar in verschiedenen Farben im Schuhschrank haben. Damit haben Sie für jeden Anlass die passenden Schuhe. In der Regel trägt man Ballerinas barfuß oder mit hauchdünnen Füßlingen.

 

Bandage: Das Bandage-Kleid verbindet die Vorteile von Stretchmaterial mit einem die Figur betonendem Schnitt. Stretchfähige Bänder, überkreuzt oder parallel angeordnet, liegen dabei hauteng am Körper und modellieren eine perfekte Silhouette. Charakteristisch ist das Bandagenkleid für das französische Modehaus Hervé Leger. Man findet einzelne Elemente aber auch bei vielen anderen bekannten Modehäusern. Diese Art von Kleid ist nach wie vor ein Geheimtipp und wenn Sie es zu einem besonderen Anlass tragen, bleiben Sie damit bestimmt in guter Erinnerung.

 

Bandeau: Bei Kleidern und Oberteilen mit dieser Ausschnitt-Variante liegen die Schultern frei, während das Dekolleté gerade verläuft und so optisch an ein breites Band erinnert. Bandeaukleider werden in der Regel durch den elastischen Stoff gehalten, es gibt aber auch Varianten mit einem oder mehreren Trägern. Damenmode im Bandeau-Stil besticht durch ihre Eleganz. Besonders mit gut trainierten Schultern und einer schönen Kette bietet ein Bandeau-Ausschnitt eine willkommene Abwechslung zu Oberteilen mit tiefem Dekolleté.

 

Bermudas: Bermudas oder Bermudashorts sind kurze, knielange und meist weit geschnittene Hosen. Der Name stammt von den Bermudainseln, wo sie aufgrund des Klimas auch von Polizisten und als Business-Kleidung getragen werden. In unseren Breiten sind Bermudashorts für Frauen eine ideale Ergänzung für einen sportlichen Look. Es gibt sie von elegant bis ausgeflippt. Wichtig ist bei Bermudas die Auswahl der richtigen Schuhe. Am besten passen leichte Modelle mit Riemchen.

 

Biesen: Biesen gehören zu den Nähten. Anders als die meisten Nähte, die in Säumen versteckt oder in einer unauffälligen Farbe gehalten werden, dienen diese zur Zierde. Sie heben sich deshalb deutlich von der Umgebung ab, verlaufen selten gerade und treten auch an Stellen auf, an denen man eigentlich keine Naht braucht. Ursprünglich wurde dieses Zierelement im Bereich der Trachten- und Uniformmode verwendet. Dort sind Biesen nach wie vor ein fester Bestandteil.

 

Biker Boots: Optisch an das Design funktioneller Motorrad-Stiefel angelehnt, enthalten Biker Boots typische Elemente, wie Riemen und Metallschließen, Nieten und eine etwas rustikalere Machart. Als Material steht Leder natürlich ganz weit oben, es gibt Motorrad-Stiefel aber auch aus anderen Materialien, in allen Farben und modisch raffiniert verfeinert. Sie lassen sich am schönsten mit Jeans und einer Lederjacke kombinieren oder zum Beispiel als Kontrast zu einem Sommerkleid tragen.

 

Blazer: Eine Jackenform, die aus der Businessmode stammt und lange als Schuluniform oder Zeichen für einen konservativen Modegeschmack verschrien war.
Heute werden Blazer-Jacken aber immer wieder neu interpretiert. Sie sind die perfekte Ergänzung zur Bundfaltenhose. Sie können auch effektvoll zu Jeans und Kleidern getragen werden.
Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Es gibt sie in Pastell- oder Knallfarben und von schmal tailliert bis überweit geschnitten. Die klassischste Form ist nach wie vor der dunkelblaue Navy Blazer, der mit goldfarbenen Knöpfen verziert Bestandteil vieler Uniformen ist. Den sollten Sie nur tragen, wenn Sie der richtige Typ dafür sind.

 

Blazermantel: In seinem Design erinnert er an einen länger geschnittenen Blazer und ist besonders für elegante Outfits geeignet. Der Blazermantel ist die optimale Ergänzung zu Hosenanzügen oder Kostümen. Es gibt ihn – genauso wie die Kurzvariante – in allen erdenklichen Farben, Materialien und Formen. Achten Sie darauf, dass Sie ihn richtig kombinieren, damit er elegant oder bewusst ironisch wirkt. Sein klarer Schnitt bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten die Aufmerksamkeit des Betrachters mit Broschen, einem Schal oder anderen Accessoires geschickt zu lenken.

 

Bleistiftrock: Mit seinem taillenhohen Sitz und der extrem schmalen Silhouette ist der Bleistiftrock (auch Pencilskirt genannt) der Garant für eine weibliche Silhouette und verführerische Beine. Vor allem zusammen mit High-Heels kann diesem Anblick kaum ein Mann widerstehen. Erfunden wurde der Bleistiftrock Ende der 40er Jahre von Christian Dior, salonfähig machte ihn Paul Poiret. Knie- bis wadenlang geschnitten und daher sehr ladylike, gilt der Bleistiftrock seitdem als echter Business-Klassiker. Er stellt aber auch besondere Ansprüche an die Frauen, die Ihn tragen: Die Figur muss stimmen und er erfordert feminine Eleganz in den Bewegungen. Wenn Sie einen Bleistiftrock kaufen, können Sie sich aber auch für Modelle aus Leder, Jersey oder anderen Materialien entscheiden und Ihren Look damit auffrischen. Ganz wichtig ist dabei, für welche Strumpfhose Sie sich entscheiden. Die muss unbedingt dazu passen!

 

Blouson: Eine kurz geschnittene Windjacke, die durch schmale Stretchbündchen klassische Blusen-Elemente besitzt. Ausgehend von diesem Grundprinzip werden Blousons meist aus winddichtem Stoff oder Leder gefertigt. Bekannte Varianten sind die modische Fliegerjacke, meist aus Leder, die teilweise mit Fell gefütterte Bomberjacke und die leichte Collegejacke mit Emblem oder Schriftzug. Blousons für Damen besitzen meist praktische Elemente wie einen schützenden Kragen, eine Kapuze oder geräumige Taschen. Damit sind Blousons eine alltagstaugliche Kleidung, die sich sehen lassen kann.

 

Boot-Ausschnitt: Eine Variation des U-Boot-Ausschnittes, die nach unten hin etwas ovaler ausläuft. Diese Form des Ausschnitts ist besonders zu empfehlen, wenn Ketten und anderer Halsschmuck schön zur Geltung kommen sollen. Außerdem ist dieser Ausschnitt wundervoll luftig und bequem.

 

Bootcut Jeans: Diese Form von Damenjeans zeichnet sich durch einen tiefen Sitz auf der Hüfte und ausgestellte Beine aus. Die Beinform gab ihnen auch ihren Namen (boot = Stiefel, cut = Schnitt), denn damit lassen sie sich ohne Probleme über Stiefeln tragen, auch wenn die etwas breiter sind. Je nachdem, in welcher Länge Sie Ihre Bootcut Jeans kaufen, liegen die Enden lässig auf den Schuhen auf oder können umgeschlagen werden. Das streckt optisch die Silhouette und sorgt für lange Beine. Damit unterscheiden sie sich zu den klassischen Schlaghosen, die nicht zum Umkrempeln geeignet sind.

 

Boots: Der englische Begriff für Stiefel, der aber auch im Deutschen häufig verwendet wird. Boots sind meistens etwas derber im Material und der Verarbeitung und reichen über die Knöchel. Die Sohle hat einen breiten Absatz und oft ein ausgeprägtes Profil. Spezielle Boots kommen immer wieder in Mode, besonders im Winter. Zum Beispiel Moonboots, Gummistiefel oder Combat Boots. Achten Sie beim Kauf auf einen guten Sitz und die richtigen Socken, damit sich Ihre Füße darin wohlfühlen. Und was trägt man dazu? Alles außer Business und Sport-Look!

 

Boyfriend Jeans (vgl. Boyfriend-Look): Jeans, die Frauen auf den Leib geschneidert sind und aussehen als wären sie für Männer gemacht. Charakteristisch für diesen Schnitt sind deshalb eine weite Silhouette trotz schmaler Hüften, große Hosentaschen und ein lässiger Sitz. Für den besonderen Jeans-Look dürfen sie gerne auch mal ausgewaschen und abgewetzt aussehen. Und mit kleinen Accessoires wie einem breiten Gürtel lässt sich Ihr Outfit noch individueller gestalten.

 

Boyfriend-Look: Inspiriert von der Männermode, bezeichnet der Boyfriend-Stil überweite Kleidungsstücke mit femininen Details. Charakteristisch sind Jeans und Hemden, die zu femininen Kleidungsstücken kombiniert werden und den Eindruck, vom Freund geborgt zu sein, vermitteln sollen. Die Kunst dabei ist die weiblichen Formen nicht zu übertünchen. Mehr als ein Kleidungsstück im Boyfriend-Look wirkt deshalb meist übertrieben.

 

Buckle Bag: Eine Buckle Bag (Buckle = eng. „Schnalle“) ist eine Tasche, die sich durch große Schließen auszeichnet. Diese können in Größe, Form und Farbe vielseitig gestaltet sein und sich damit harmonisch in das Design der Handtasche einfügen oder bewusst damit kontrastieren. Es gibt sie von elegant bis modern: Schließen wie bei einem Gürtel oder praktische Kunststoff-Schnellverschlüsse. Bei vielen Buckle Bags sind diese Schnallen nur ein Dekorationselement, denn sie werden durch einen Reißverschluss verschlossen. Achten Sie trotzdem auf eine sorgfältige Verarbeitung, denn auch ohne Funktion muss die Schnalle einen sicheren Halt haben.

 

Business-Look: Beim Business-Look muss man zwischen dem formellen und dem lockeren Kleidungsstil unterscheiden. Die formelle Bürokleidung bietet Frauen mehr Gestaltungsmöglichkeiten als den Männern, da sie zwischen einem Kostüm oder einem Hosenanzug wählen können. Dazu bieten sich auch mit den Schuhen und durch die Frisur zahlreiche Möglichkeiten, sich an eine Situation anzupassen. In manchen Regionen sind auch Trachten oder andere traditionelle Kleidungsstücke angebracht. Bei weniger formellen Anlässen wie zum Beispiel am Casual Friday, kann man auf etwas bequemere Kleidung zurückgreifen. Man spricht dann auch allgemein von Bürokleidung, für die eine Bluse oder ein dezentes Kleid angebracht sind.

 

Bundfaltenhose: Diese Hosenform ist im Hüft- und Gesäßbereich weit geschnitten und mit zwei bis vier Bundfalten im vorderen Teil ausgestattet. Meist besitzt sie eine höhere Leibhöhe. Im Retro-Stil liegt der Bund sogar weit über der Hüfte. Durch den zusätzlichen Stoff an den Beinen sind diese Hosen sehr angenehm zu tragen und betonen trotzdem die Figur. Vor allem wenn sie aus einem leichten Stoff gefertigt wurden, sind sie der Klassiker für die sommerliche Business-Mode und für sportliche Typen. Zur Grundausstattung jeder modebewussten Frau gehören einfarbige Bundfarbenhosen mit einem schmalen, kontrastierenden Gürtel.

 

Bustier: Aus dem Lingerie-Bereich stammend, ist ein Bustier miederartig geschnitten, hat meist nur schmale Träger und häufig einen herzförmigen Ausschnitt. Es gibt sie in den verschiedensten Funktionen: Als Dessous, Sportwäsche und modisches Highlight für warme Tage. Auch aus der Bademode ist diese Form des Oberteils nicht wegzudenken. Wichtig ist bei allen Modellen und Größen der perfekte Sitz, der einen hohen Tragekomfort garantiert.

 

 

C

Cabanjacke: Diese Jacke mit leichter Taillierung, die gern zu formeller Kleidung getragen wird, ist meist hüft- bis oberschenkellang. Sie hat durch eine zweireihige Knopfleiste mit großen Knöpfen und einem klassischen Reverskragen einen hohen Wiedererkennungswert ohne langweilig zu werden. Beim Kauf sollten Sie deshalb auf eine gute Qualität achten, denn Cabanjacken kommen so schnell nicht aus der Mode. Außerdem machen Sie damit sowohl im Sommer wie im Winter eine gute Figur. Je nach Material und Futter kann man sie das ganze Jahr hindurch tragen. Da diese Jacken einen Großteil der restlichen Kleidung verdecken, sollten Sie sich die passenden Schuhe und ein nettes Accessoire wie zum Beispiel ein Tuch dazu aussuchen.

 

Cape: Capes haben eine lange Geschichte. Sie stellen keine großen Ansprüche an den Schnitt oder die Verarbeitung, denn ein Cape ist nur ein ärmelloser, weiter Umhang. Im Prinzip kann damit schon ein ausreichend großes Tuch als Cape gelten. Aber damit würde man die unendlichen Möglichkeiten, die ein Cape bietet, völlig verkennen. Vom einfachen Wind- und Wetterschutz hat sich das Cape bis in die höchsten Kreise der Modewelt vorgearbeitet. Das Cape wird offen oder geschlossen getragen, mit Kragen und Kapuze oder ohne, schlicht oder farbenfroh. Eine spezielle Form des Capes ist der Poncho. Er besitzt keine Armausschnitte.

 

Cargohose: Diese Form der Hose wird gern von Jugendlichen getragen und sitzt meist locker auf der Hüfte. Sie ist aus robusten Materialien gefertigt und hat große aufgesetzte oder eingenähte Seitentaschen, die ihr auch ihren Namen geben. „Cargo“ bedeutet so viel wie „Transport“. Die Taschen sitzen im Bereich der Oberschenkel bzw. an den Knien, manchmal auch vorne, um sie im Sitzen besser erreichen zu können. Es gibt sie auch als kurze Variante und als spezielle Outdoor-Kleidung. Wenn Cargo-Hosen nicht als Funktionswäsche z.B. beim Wandern getragen werden, lassen sie sich gut mit lässigen T-Shirts und Sneakers kombinieren.

 

Carmen-Dekolleté: Wenn Sie bei diesem Begriff an Spanien, Opern und Leidenschaft denken, dann liegen Sie genau richtig. Diese Form des Dekolletés wurde nämlich nach der Hauptfigur der Oper Carmen von Georges Bizet benannt. Die Schultern sind dabei komplett zu sehen und die kurzen Ärmel setzen direkt an der Brust an. Oberteile mit diesem Ausschnitt gibt es natürlich in allen Farben, aber die klassische Variante ist ein feuriges Rot. Wichtig ist dabei eine vornehme Körperhaltung, dann kommen Ihre Schultern, Ihr Hals und Halsschmuck besonders gut zur Geltung. Und wenn Sie ein kleines Tattoo auf der Schulter haben, sollten Sie mindestens ein Oberteil mit diesem Ausschnitt besitzen.

 

Casual: Seit den 1950er hat sich der Casual Friday (zwangloser Freitag) in vielen großen US-Amerikanischen Firmen eingebürgert und wird seitdem immer lockerer gehandhabt. Ursprünglich verstand man darunter, auf eine strenge Geschäftskleidung mit Krawatte zu verzichten. Inzwischen haben sich vielerorts, wo kein Kundenkontakt stattfindet, T-Shirts und kurze Hosen eingebürgert. In der Mode meint „Casual“ meist die gehobene Alltagskleidung, also das, was Sie anziehen, wenn Sie sich mit Freunden treffen oder einen Spaziergang machen. Dabei kommt es vor allem darauf an, dass die Kleidung bequem ist und gut zu Ihrem Typ passt. Außerdem ist Casual in der Regel nichts für schlechtes Wetter.

 

Chino: Chinos sind seit einigen Jahren sehr beliebt, denn es handelt sich dabei um eine leichte Hosenart mit lässigem Schnitt. Ihren Namen hat sie vom luftigen Chino-Twill aus China, aus dem sie ursprünglich gefertigt wurde. Da es sich zuerst um Uniformhosen handelte, mussten sie zwei Bedingungen erfüllen: einfache Herstellung und lange Haltbarkeit. Ihre Festigkeit erhalten die Chino-Hosen durch die spezielle Verarbeitung, aber mittlerweile findet man sie in allen möglichen Materialvarianten von Kunstfasern bis Seide.

 

Clutch: Diese kleine Handtasche ist für viele der Inbegriff eines modischen Accessoires. Dabei ist eine Clutch gerade einmal groß genug um darin das Wichtigste aufzunehmen. Aber bei den Handtaschen-Kreationen der namhaften Designer wie Chanel, Gucci oder Alexander McQueen kommt es ganz auf das schillernde Äußere an. Hier zeigt sich auf kleinstem Raum, was man aus Materialien wie Leder, Chrom und Strass machen kann. Man trägt diese Form der Tasche hauptsächlich in der Hand, unter dem Arm oder lässt sie lässig vom Handgelenk baumeln. Damit sie gut zur Geltung kommt, sollen Sie sich für eine Farbe entscheiden, die sich deutlich von Ihrem Kleid abhebt.

 

Cocktailkleid: Es hat eine Weile gedauert, bis sich diese Designidee von Coco Chanel durchgesetzt hat. In den 1920ern bevorzugte man längere Kleider, aber in den 50ern war die Zeit der Cocktailkleider endlich gekommen. Es verbindet einen figurbetonten Schnitt mit einem mehr oder weniger weit ausgestellten Rockteil, der bis maximal zu den Waden reicht. Nicht nur bei Cocktailparties und anderen feierlichen Anlässen sorgen diese wundervoll femininen Kleider für Eleganz oder einen fröhlichen Farbtupfer. Im Unterschied zur vollen Abendgarderobe bietet das Cocktailkleid mehr Bewegungsfreiheit, ist also ideal für Veranstaltungen, auf denen getanzt wird.

 

Cropped: Cropped bedeutet zugeschnitten und bezieht sich auf alle Kleidungsstücke, die von vorn herein oder nachträglich verkürzt wurden. Das können bauchfreie Oberteile sein, abgeschnittene Hosen oder Jacken. Oft ist ein ramponierter Look, bei dem zum Beispiel die Fäden von den Enden der Hosenbeine herunterhängen, durchaus erwünscht. Ein ähnlicher Effekt lässt sich auch durch Hochschieben oder Umkrempeln erreichen, bei langen Shirts und Blusen kann man auch einen Knoten in die Seite machen. Dadurch erhält man ein Outfit, das besonders spontan wirkt.

 

 

D

Das kleine Schwarze: Mit dem kleinen Schwarzen, am besten hautengen Kleid lenkt nichts von Ihren atemberaubenden Kurven ab. Dabei war Coco Chanel bei ihrem Entwurf der Zeit weit voraus. 1926 galt Schwarz noch als Tabu für gehobene Mode, denn man trug es nur wenn man musste um Trauer zu zeigen. Heute gilt Schwarz als zeitlos und elegant. Man wird eher scheel angesehen, wenn man in fröhlichen Farben zu einer eleganten Veranstaltung kommt. In Kombination mit den passenden Schuhen, etwas Make Up und einer raffinierten Frisur ist das ‚Little Black Dress’ deshalb unschlagbar um Ihre Schönheit ins richtige Licht zu rücken.

 

Dessous: Der Begriff Dessous stammt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie „Unteres“ oder das, was drunter getragen wird. Im Gegensatz zur Unterwäsche meint man damit (wie mit dem Ausdruck Lingerie) aber vor allem Reizwäsche. Was dabei den Reiz ausmacht, ist subjektiv sehr unterschiedlich und von der Situation abhängig. Strandmode bedeckt meist nicht mehr Haut als Reizwäsche, erregt aber kein besonderes Aufsehen. Andererseits kann auch ein ausgeleiertes Hemd, das über die Schultern rutscht, ziemlich sexy sein. Eine klassische Kombination ist ein BH mit passendem Slip und Strümpfen mit Strumpfhaltergürtel, moderne Varianten nutzen zum Beispiel selbsthaftende Dessous.

 

Destroyed: Manche Kleidungsstücke müssen einfach getragen aussehen, damit sie schön sind: Lederjacken, Jeans und Cordjacken brauchen eine gewisse Patina. Das haben Modehersteller schnell erkannt und „zerstören“ ihre Produkte absichtlich, bevor sie in den Verkauf kommen. Dafür gibt es unzählige Verfahren: Jeans, die mit Steinen gewaschen werden, Abschürfungen, ausgebleichte Stellen und abgewetzte Säume. Um Aufmerksamkeit zu erregen, lässt man sich immer wieder etwas Neues einfallen: Säurebäder, Beschuss mit Schrot oder Kleidung, die von Autos überfahren wird.
Die Grenzen zwischen „Used Look“ und „Destroyed“ sind dabei fließend. Für festliche Anlässe ist das nicht geeignet, im Casual-Bereich aber längst salonfähig.

 

Dufflecoat: Einen Dufflecoat erkennen Sie sofort an der Kapuze und den auffälligen Knebelverschlüssen. Seinen Namen hat er von der Stadt Duffel in Belgien und bestand ursprünglich aus schwerem Wollstoff. Heute wird er meist als sportlicher, kurzer Mantel getragen. Im Business-Bereich konnte er sich nicht durchsetzen, aber innovative Designer entdecken ihn immer wieder und interpretieren seine charakteristischen Merkmale neu. So kann der Düffelmantel vom schlichten Kleidungsstück, das an eine Mönchskutte erinnert, bis zum ausgefallenen Modehighlight changieren.

 

 

E

Empire-Linie: Typisch für den Empire-Stil in der Damenmode sind fließende Kleider, die mit einer erhöhten Taille die Brustpartie betonen. Das Empire, von dem diese Mode den Namen hat, ist das Reich von Napoleon Bonaparte. Es gibt viele Darstellungen von Kaiserin Josephine mit einem Kleid im Empire-Stil, meist mit Puffärmeln und tiefem Dekolleté. Leider sieht man diese Kleider mit einem weich fallenden Rockteil heute nicht mehr allzu häufig und wenn meist als Umstandsmode. Dabei bietet es durch moderne Stoffe und raffinierte Herstellungsverfahren eine Fülle von Möglichkeiten für findige Modeschöpfer. Wer weiß? Vielleicht dürfen wir uns ja schon bald über eine Renaissance dieser edlen Mode freuen.

 

Espadrilles: Vom Schuhwerk der einfachen Leute zur Bademode von heute. Espadrilles bestehen aus leichter Baumwolle oder Leinen, die an eine Bastsohle genäht ist. Damit sind Espadrilles, die ihren Ursprung in Spanien und Südfrankreich haben, wunderbar für warme Tage geeignet. Mittlerweile haben sich namhafte Designer wie Chanel ihrer angenommen und es gibt sie als Sandalen, Sneaker, Plateauschuhe und vieles mehr. Aber zu einem Tag am Strand passt nach wie vor die klassische Form am besten.

 

Etuikleid: Die Unterscheidung zwischen Etuikleid, Bleistiftkleid und dem kleinen Schwarzen führt oft zu Verwirrungen, denn hier sind die Grenzen fließend. Zwei Eigenschaften zeichnen das Etuikleid aus: Es kann in allen Farben vorkommen und hat eine Geschichte zu erzählen. In den 1930ern erlebte es seinen ersten Höhepunkt, bevor die Rocksäume zusammen mit den Börsenkursen stiegen. Ab 1960 machten es Ikonen wie Audrey Hepburn und Jackie Kennedy berühmt. Seither wurde es in den verschiedensten Ausprägungen für jede Generation neu interpretiert und neu aufgelegt. Nur drei Konstanten blieben dabei gleich: ärmellos, figurbetont und ungeheuer sexy.

 

 

F

Five Pocket: Dieser Schnitt ist ein Klassiker bei Jeans und einigen anderen Hosen. Die Bezeichnung kommt von der zusätzlichen kleinen Tasche, die man im Englischen als Coin-Pocket (Münz-Tasche), im Deutschen als Uhrentasche bezeichnet. Sie sitzt eingebettet in die rechte Vordertasche, damit man sie gut erreichen kann. Nachdem die Taschenuhren aus der Mode gekommen sind, wird die fünfte Tasche manchmal noch zur Aufbewahrung von Feuerzeugen, Kleingeld und anderen nützliche Kleinigkeiten genutzt, aber in der Regel ist sie reine Zierde – und ein Verweis auf die lange Geschichte der Jeans.

 

Flats: Schuhe, die keinen oder nur einen flachen Absatz haben und sich nicht in eine besondere Kategorie wie Espadrilles, Ballerinas oder Mokassins einordnen lassen, kann man einfach als Flats bezeichnen. Der Begriff bedeutet einfach nur „flach“. Diese bequemen Schuhe findet man bei fast allen großen Modemarken wie Gucci, denn sie sind zeitlos und bieten unendliche Gestaltungsmöglichkeiten. Mal als Peeptoe, mal mit Riemchen oder aufwändigen Verzierungen.

 

 

G

Gehrock: Den Gehrock verbindet man mit der Biedermeierzeit und er wird von der modernen Mode leider ein wenig vernachlässigt. Dabei steckt in der doppelreihigen Jacke mit knielangem, angesetztem Schoß viel Potential, vor allem in der Damenmode. Aus leichtem Stoff und auf Figur geschnitten passt ein Gehrock wunderbar zur Trachtenmode und für feierliche Anlässe. Meist ist der Kragen zusammen mit farblich abgesetzten Taschen das herausstechende Gestaltungselement. Es gibt aber auch Modelle mit farbig hervorgehobenen Ärmelsäumen, gemustertem Stoff oder anderen Schmuckelementen.

 

Glencheck: Wohl kaum eine andere Region der Welt wird so sehr mit Webmustern identifiziert wie Schottland. Während jeder Clan seinen speziellen Tartan hat, gibt es daneen auch noch unzählige Muster für jedermann. Dazu gehört das Glencheck-Muster, das aus der Gegend um das Urquhart Castle am Loch Ness stammt. Es liegt am Glen Urquhart, daher der Name (Check = Muster). In diesem Muster werden zwei Farben (meist Schwarz und Weiß) so verwebt, dass ein Karo mit vier sich wiederholenden Elementen ergibt. Man findet es häufig in der britischen Mode, besonders oft bei Blazern, Jacken, Röcken und Hosen.

 

 

H

Hemdblusenkleid: Stellen Sie sich ein langes Hemd aus festen Stoff vor, das einen taillierten Schnitt hat oder mit einem Gürtel zusammengehalten wird und Sie haben die Grundbestandteile eines Hemdkleids oder Hemdblusenkleids. Dazu kommen meist noch weitere charakteristische Merkmale wie Brusttaschen, Schulterklappen und eine Knopfleiste, die sich über die gesamte Vorderseite erstrecken kann. Damit ist diese Art von Kleid besonders praktisch, denn es lässt sich allein oder als leichte Jacke tragen.

 

H-Linie: Die H-Linie zeichnet sich durch ein schmales Oberteil aus, das sich deutlich sichtbar mit einer betonten Taille vom geraden Rock abhebt. Oft sieht man dabei einen farbigen Gürtel über einem Bleistiftrock. Damit erinnert die Silhouette an ein großes H. Christian Dior hat diesen Look geprägt, der für die 50er stilbildend war.

 

Hobo Bag: Als Hobo bezeichnet man in den USA Landstreicher und Wanderarbeiter. Von ihnen haben die geräumigen Handtaschen, die an improvisierte Beutel erinnern, ihren Namen. Es gibt sie in allen möglichen Formen und vor allem aus weichen Materialien. Die Gemeinsamkeit aller Taschen ist dabei der lange Henkel und eine geschwungene Linienführung.

 

Hosenrock: Die Geschichte des Hosenrocks ist mit sportlicher Betätigung verbunden. In Japan wurde er als Hakama schon seit Jahrhunderten getragen und erlangte mit Sportarten wie dem Aikido auch bei uns Bekanntheit. Um 1900 wurde er auch hier bei Frauen für sportliche Aktivitäten populär und immer mehr verfeinert. Heute findet man ihn in allen Farben und Längen von mini bis maxi.

 

Hot Pants: Hot Pants bedeuten übersetzt „heiße Hosen“ und damit ist eigentlich schon alles gesagt, was man darüber wissen muss. Wie der Minirock in den 60ern sorgten sie in den 70er Jahren für Furore, als sich die ersten jungen Frauen ihre Jeans so abschnitten, dass ein Teil des Hintern zu sehen war. Heute kann jede Frau mit der entsprechenden Figur eine Hot Pants tragen. Allein der Stoff und das Design machen den Unterschied zwischen edel und frivol.

 

 

I

I-Linie: Um den Schnitt für eine I-Linie richtig hinzubekommen, braucht ein Modedesigner viel Erfahrung. Denn was so schlicht, einfach und elegant aussieht, muss sorgfältig auf Schultern und Taille abgestimmt werden. Dabei muss sich das Kleid den Bewegungen anpassen ohne sichtbar auf Taille geschnitten zu sein. In den 20ern war dieser Stil dominierend für die Damenmode, heute findet man ihn vor allem bei Abendkleidern.

 

 

J

Jeggings: Eine hautenge Jeans bezeichnet man als Skinny Jeans. Wenn man stattdessen leichtes Stretchmaterial nimmt aber das Design beibehält, bekommt man Jeggins. Damit hat man den lässigen Look einer Jean kombiniert mit dem Tragekomfort einer Leggins. Und mit der passenden Figur sind Jeggings ungeheuer sexy. Gerne werden diese Hosen mit extraweiten Pullovern, Shirts oder Jacken kombiniert, die einen schönen Kontrast bilden.

 

Jodhpurs: Man muss ein spezieller Typ sein, um diese Hosen tragen zu können. Sie sind oben weiter geschnitten und haben deshalb eine sehr auffällige Silhouette, die man mit Bedacht einsetzen sollte. Traditionell besitzen sie an den Innenseiten der Schenkel ein abriebfestes Material wie z.B. Leder, da sie anfangs als Reiterhosen getragen wurden. Ihren Ursprung haben sie im indischen Staat Jodhpur.

 

Jumpsuit (vgl. Overall): Ursprünglich waren Jumpsuits eine rein funktionelle Kleidung, die beim Militär, in Gefängnissen und in der Industrie eingesetzt wurde. Da man bei diesem Einteiler nicht die Hose ausziehen kann, wurde sie lange Zeit nur von Männern getragen. Heute gibt es Jumpsuits in unzähligen Varianten von hauteng über elegant bis lässig-verspielt.

 

 

K

Karotte: Wer viel auf den Beinen ist, schätzt Hosen in Karottenform, denn mit einem weiten Gesäßbereich und keilförmig zulaufenden Beinen ist man nicht eingeengt. Vor allem aus leichtem Stoff hergestellt, bekommt man mit diesem Schnitt die ideale Sommerhose. Man kann sie gut zu Sandalen und allen anderen offenen Schuhen tragen. Sie gehört also als Grundausstattung in jeden Kleiderschrank.

 

Kastenjacke: Eine Kastenjacke hat klassischerweise einen runden Halsausschnitt, eine gerade Form und endet über der Hüfte. Damit ist sie länger als ein Bolero-Jäckchen und vielseitiger kombinierbar. Vor allem in der Übergangszeit wird sie gern getragen. Deshalb erlebt sie seit ihren Anfängen im Jahr 1954 (entworfen von Coco Chanel) immer wieder eine Renaissance. Besonders schön sind diese Jacken aus Tweed oder Bouclé mit verdeckten Häkchenverschlüssen, paspelierten Kanten und Taschen.

 

Keilabsatz: Mit einem Keilabsatz (Wedge) bekommen Sie einen hochhackigen Schuh, dessen Sohle über die ganze Länge hinweg am Boden aufliegt. Das sorgt für Stabilität und bietet zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten an der Seite des Absatzes. Meist bildet der Absatz einen schönen farblichen Kontrast.

 

Kellerfalte: Die Kellerfalte ist das bestimmende Element am Rücken von Mänteln und Trachtenjacken. Der Stoff wird dabei von beiden Seiten eingeschlagen, übereinandergelegt und an den Enden festgenäht. Bei Kleidern und Röcken findet man mehrere Kellerfalten, wobei diese natürlich nur oben vernäht werden. Der Effekt ist besonders schön, wenn zwei verschiedenfarbige Stoffe verwendet werden.

 

Kitten Heels: Diese Absätze sind ein Stück niedriger als High Heels und weisen einen leichten Bogen nach innen auf. Damit liegt der Absatz weiter vorn unter der Ferse, ist also gar nicht so hoch, wie er aussieht. Das führt dazu, dass auch große Frauen einen hochhackigen Schuh tragen können, ohne gleich alle anderen zu überragen. Audrey Hepburn trug diese Schuhe mit Vorliebe.

 

 

L

Leggings: Über Leggins, die hautengen Hosen aus elastischem Stoff scheiden sich die Geister, denn man braucht die passende Figur dafür. Aber mit gut proportionierten Beinen sollte man unbedingt ein paar davon im Schrank haben – als Jeggins, Yoga Pants oder eine der vielen anderen Variationen.

 

Loafer: Diesen Halbschuh kennt man in Deutschland auch als Slipper, weil man problemlos hineinschlüpfen kann. Er hat einen niedrigen Absatz und ein paar prominente Variationen wie den Tasselloafer mit Ziersenkeln, den Pennyloafer mit zwei seitlichen Schlitzen oder die beliebte Hausschuhvariante.

 

Longsleeve: Bezeichnet ein Langarmshirt oder ein langärmeliges Oberteil, meist aus Baumwolle oder Jersey. Es gibt bequeme sportliche Varianten und aufwändig verzierte Designerstücke.

 

Loose Fit: Hauptsächlich in der Jeans- und Hosenmode bezeichnet der „lose Sitz“ bequeme Mode mit einer lässigen, weiten Passform. Auch Shirts und Oberteile findet man unter dieser Bezeichnung.

 

 

M

Marlene-Hose: Ihre Namensgeberin Marlene Dietrich trug diese Hose mit weit geschnittenen Beinen zu ihrem androgynen Look. Dabei erinnert die hohe Taille, die oft mit dekorativen Knöpfen versehen ist, an Männermode, die Bundfalten und die Beine an einen Hosenrock. Der Klassiker fällt gerade, es gibt sie aber in allen Varianten bis zu Schlaghose.

 

Minirock: Sexy, verführerisch oder selbstbewusst? Mit Material, Schnitt und der Kleidung, die Sie dazu tragen, entscheiden Sie, wie ein Minirock wirkt. Anfang der 60er war er noch ein Skandal, heute lässt er sich z.B. problemlos mit Leggins tragen.

 

 

N

Nadelöhr: ein langgestreckter Ausschnitt vorne oder hinten in einem Kleid oder Hemd wird als Nadelöhr bezeichnet. Man verschließt ihn meist mit einem kleinen Knopf.

 

Neckholder: Diese Trägervariante für Bikinis, Kleider oder Tops hält Ihnen den Rücken frei. Der oder die Träger werden hinter dem Nacken geschlossen bzw. über den Kopf gezogen. Dabei reicht die Bandbreite von Spaghettiträgern bis zu aufwändigen Kreationen mit Kragen.

 

 

O

O-Linie: Bei der O-Linie, die Ihren Höhepunkt der Beliebtheit in den 80ern erreichte, kommt es auf runde Formen an: weite Ärmel, breite Schultern und ein hoher Kragen. Dazu eine weite Taille und ihre Jacken oder Hemden sind rundum schön. Die O-Linie hat nach wie vor Fans, weil man nicht unbedingt Model-Maße haben muss, um sie zu tragen.

 

Overall (vgl. Jumpsuit): Als Overall wird ursprünglich alles bezeichnet, was zusammenhängend den ganzen Körper bedeckt. Heute findet man auch modische Overalls ohne Ärmel, mit kurzen Beinen oder einem Ausschnitt.

 

 

P

Paisley: Das Paisley-Muster hat mit seiner gebogenen Tropfenform einen hohen Wiedererkennungswert. Meist wird es zudem in bunten Farben verwendet. Dieses Muster hat eine lange, wechselvolle Geschichte. Entstanden ist es wahrscheinlich einige Jahrhunderte nach Christus in Persien und wurde von britischen Soldaten ins viktorianische England gebracht. Die Königin fand Gefallen daran und so wurde es zum Trend. Da die Schottische Stadt Paisley zu dieser Zeit ein großes Textilzentrum war, wurde das Muster danach benannt. In der Zeit der Hippie-Bewegung fanden die bunten Farben auch in den USA viele Freunde und wurden fast überall in der Mode salonfähig.

 

Peeptoes: Bei diesen Pumps ist der Zehenbereich offen, so dass meist alle Zehen zu sehen sind. Das ist bequem und gibt Ihnen die Möglichkeit mit Ihrem Nagellack farbliche Akzente zu setzen, die auf Kleid oder Schuhe abgestimmt sind. Die Schuhe müssen aber genau die richtige Größe haben, damit die Zehen nicht über die Spitze hinausragen oder im Schuh verschwinden.

 

Petticoat: Der Petticoat („petit coat“ also „kleiner Umhang“) wurde in Filmen wie Grease unvergesslich, denn er spiegelt das modische Ideal der 50er wie kein anderes Kleidungsstück. Durch den voluminösen Unterrock kommen runde Hüften und eine schmale Taille besonders gut zur Geltung und mit der Fülle an Stoff können sich Modedesigner wie Christian Dior, der 1947 den "New Look" ausrief, voll ausleben.

 

Plissee: Wenn ein Stoff durch seine Machart oder maschinelle Bearbeitung wie Krepppapier unzählige kleine Falten aufweist, bezeichnet man das als Plissee. Dadurch entsteht eine schmale Linie, die bei Bewegungen stark auffächern kann.

 

Pochette: Das bezeichnet eine flache, meist rechteckige Handtasche, die mit einem Schulterriemen oder -henkel getragen und unter den Arm geklemmt wird. Sie ist bewusst schlicht, um einem Abendkleid nicht die Show zu stehlen.

 

Prinzesskleid: 1864 entwarf Charles Frederick Worth ein Ball- und Hofkleid, das sich durch seine vertikalen Linien an die Körperform anschmiegte ohne dabei die Taille extra zu betonen. Benannt wurde es nach Alexandra von Dänemark, der späteren britischen Königin. Mit einer durchgehenden Knopfleiste ist es auch als Gabrielle bekannt. Es wurde immer wieder verändert und abgewandelt z.B. als Etuikleid.

 

Pumps: Diese Damenschuhe gehören zu den verbreitetesten Kleidungsstücken, die es gibt. Ihre Form umschließt den Fuß, so dass Ferse und Zehen verborgen bleiben. Sie haben einen hohen Absatz, der meist spitz zuläuft. Manche Modemarken wie Manolo Blahnik haben sich mit diesen Schuhen einen legendären Ruf erarbeitet.

 

 

Q

Quant, Mary: Der Minirock geht auf einen Entwurf der 1934 in Blackheath geborenen Designerin zurück, die während des Kunststudiums eine Boutique in London eröffnete. Bis heute gibt sie der Mode wertvolle Impulse mit ihren Kreationen.

 

 

R

Reiterhose: Aus ihrer ursprünglichen Funktion im Reitsport haben Reiterhosen den festen Stoff und die verstärkten Innenseiten übernommen. Mit breiten Oberschenkeln sind sie auch als Jodhpurs bekannt.

 

Rollkragen: Rollkragen oder Turtleneck gibt es von enganliegend bis locker und breit. Er reicht aber auf jeden Fall bis unters Kinn und wird wie der Name schon sagt umgeschlagen oder eingerollt.

 

Röhrenjeans: Diese Jeansform umschließt Beine und Hüfte eng, lässt aber noch Bewegungsspielraum. Noch körperbetonter sind Skinny Jeans.

 

 

S

Sari-Ausschnitt: Diese Form des Ausschnitts lässt eine Schulter frei und ist oft bei sanft fallenden Kleidern mit luftigen Stoffen zu finden. Er hat seinen Namen vom indischen Sari.

 

Sarong-Ausschnitt: Dieser Ausschnitt gleicht dem Sari-Ausschnitt, unterscheidet sich aber meist durch das verwendete Muster und die Raffungen an der Schulterpartie. Der Name stammt vom traditionellen Wickeltuch aus Südasien und dem Pazifik.

 

Schluppenbluse: Unverzichtbar für diese Bluse sind die zwei breiten Bänder, die zur Schleife gebunden werden und damit den Kragen ersetzen können – passend zum Romantik-Look.

 

Shiftkleid: Mit einem schlichten Design, einer geraden Linie und Knielänge kann man dieses Kleid zu vielen Gelegenheiten tragen. Es kommt dabei nur auf die Farbe und das Design an.

 

Shopper: Eine große, robuste Tragetasche, die Platz und Stabilität für Einkäufe und mehr bietet. Die Henkel sollten gut in der Hand liegen und die Öffnung sich sicher verschließen lassen.

 

Shorts: Die Übergänge zwischen Shorts und Hotpants sind fließend, meist bezeichnet man so aber Hosen, die knapp oberhalb der Knie enden. Eine beliebte Variante sind lässige, weit geschnittene Bermuda-Shorts.

 

Shoulder Bag / Schultertasche: Im Prinzip alle Taschen, deren Henkel lang genug sind um sie über der Schulter zu tragen. Die Modellvielfalt reicht von der Umhängetasche aus Jute bis zum Messenger Bag aus Recyclingmaterial.

 

Skinny Jeans: Wie der Name schon sagt, sind Skinny Jeans hauteng. Wenn es sich beim Stoff aber um klassisches Denim handelt, dann ist die Hose an den Knien, um die Fesseln und an der Hüfte so weit, dass die Bewegungsfreiheit gewährleistet ist. Anders bei Jeans aus Stretch-Material: Wenn Sie die passende Figur dazu haben, dann kann eine Skinny Jeans gerne hauteng sein und sich wie eine Leggings all Ihren Bewegungen anpassen.
Innovative Designer stimmen das Material und den Schnitt so aufeinander ab, dass die Jeans perfekt passt und einen sexy, lässigen oder sportlichen Eindruck vermittelt.

 

Slim Fit: Hosen, die auf Figur geschnitten sind ohne eng anzuliegen, bezeichnet man als Slim Fit (schlanke Passform). Das kann die verschiedensten Unterarten wie Reiterhosen oder Shorts umfassen.

 

Slingback: Pumps, mit offener Ferse, die durch ein Band oder Riemchen gehalten werden, bezeichnet man als Slingbacks. Sie sind besonders feminin und grazil.

 

Sneaker: (englisch „Schleicher“) Diese modischen Turnschuhe sind vor allem in der jugendlichen Mode sehr beliebt. Manche Marken wie Chucks haben einen legendären Ruf.

 

Spaghettiträger: Dünn wie die namensgebende Nudel müssen Spaghettiträger genau die richtige Länge haben, damit sie weder rutschen noch einschneiden. Sie sind unverzichtbar für sommerliche Kleider, Oberteile und Bikinis.

 

Stola: Als Stola bezeichnet man in der Mode ein breites Tuch, das man über die Schultern legt und manchmal verknotet oder mit einer Fibel verschließt. Zur Abendgarderobe trägt man auch Stolen aus Pelz.

 

Stolakragen: Entweder ein Ausschnitt, der sich umschlagen und wie eine Stola über die Schultern ziehen lässt oder eine kleine Stola, meist aus Fell. Bei manchen Kleidungsstücken gibt es einen abnehmbaren Stolakragen.

 

Straight Leg Jeans: Bei dieser Jeansform sind die Beine von der Hüfte oder Taille bis zum Saum gerade („straight“).

 

Streetwear: Der Begriff Streetwear (Straßenkleidung) taucht in den verschiedensten Abwandlungen auf: Urban Clothing, Street Fashion, Street Style, Street Couture usw. Die Ursprünge dieses Begriffs und der Modeströmung liegen in Jugendszenen wie Hip Hop, Techno und Skating. Mit diesen Strömungen sind meist ein Streben nach Unabhängigkeit, kreative Energie und ein alternativer Lebensstil verbunden. Wichtig sind ein lässiger Schnitt, der alle Aktivitäten mitmacht, robuste Qualität und die Möglichkeit sich selbst auszudrücken. Deshalb gibt es in der Streetwear keinen Standard. Jeder einzelne bringt seine Vorstellungen und die coolsten Kleidungsstücke ein. Auf ein paar Accessoires wie Basecaps, Sneaker und Baggy Pants kann man aber trotzdem nur schwer verzichten.

 

 

T

T-Linie: T-Shirts sind das beste Beispiel für eine T-Linie, man findet sie aber auch in Kleidern und Blusen.

 

Tote-Bag: Die Tote-Bag hat kurze Henkel und ein großes Volumen. Sie eignet sich deshalb hervorragend um in der Hand oder am Unterarm getragen zu werden. Besonders praktisch sind diese Allzwecktaschen mit zusätzlichem Trageriemen für die Schulter.

 

Trenchcoat: Übersetzt „Grabenmantel“ schützte er Soldaten im ersten Weltkrieg vor Wind und Wetter. Davon zeugen bis heute die Schulterklappen für die Rangabzeichen. Aber in modernen, femininen Design erinnert zum Glück kaum noch etwas an seine kriegerische Vergangenheit.

 

Tube Dress: Das Schlauchkleid schmiegt sich hauteng an den Körper an und betont die Silhouette. Durch dehnbare Stoffe macht es auch ohne einen ausgefallenen Schnitt, Träger oder Ärmel sicher alle Bewegungen mit.

 

Tulpenrock: Dieser bauchige Rock ist knielang und wie ein Blütenkelch geschnitten. Dieser Eindruck kann durch entsprechende Farben und einen geschwungenen Saum verstärkt werden.

 

Tunika: Eine weit geschnittene Tunika liegt im Design zwischen Hemd und Kleid. Oft ist der Ausschnitt besonders verziert und der Saum geschwungen. Es gibt Tuniken in den verschiedensten Formen und auch mit Fellbesatz. Meist werden sie aber als Sommermode gefertigt.

 

Twinset: Wenn Sie zu Ihrem Pullover oder Oberteil die passende Strickjacke angeboten bekommen, dann bezeichnet man das als Twinset. Die Farben und Muster können dabei gleich sein oder sich ergänzen.

 

 

U

U-Boot-Ausschnitt: Wenn ein breitgezogener Rundhals-Ausschnitt die Schlüsselbeine oder sogar einen Teil der Schultern sehen lässt, bezeichnet man ihn als U-Boot-Ausschnitt. Er ist besonders bequem.

 

Used: Die Vorstufe zum Destroyed-Look. Mit Ausbleichen, Verwaschen und Beflecken bekommen vor allem Hosen und Jacken eine lässige Patina, mit der sie vom Kauf weg cool wirken.

 

 

V

Vintage: In der Modewelt kommt bekanntlich alles wieder. Alte Kollektionen, die neu aufgelegt oder nach Jahren wieder getragen werden, bezeichnet man als Vintage.

 

V-Linie: Als in den 80ern Schulterpolster und Karottenhosen die Modewelt eroberten, kam man an der V-Linie nicht vorbei. Das Ideal war dabei ein Körper, der von den breiten Schultern zu den Füßen hin schmal zulief.

 

 

W

Wasserfallkragen: Bei diesem Ausschnitt wird am Dekolleté viel Stoff verwendet, der in weichen Wellen über die Brust fällt. Besonders effektvoll ist er mit schimmernden Stoffen wie Seide.

 

Wedges: In Deutsch als Keilabsatz bekannt, wobei die hohe Ferse durch einen breiten Absatz gestützt wird, der ohne Unterbrechung bis zur Schuhspitze läuft.

 

Weekender: Die Form und Gestaltung dieser Tasche ist vielfältig, sie sollte aber genug Platz für alles haben, was man bei einem Wochenendausflug braucht.

 

Wickelkleid: Das Wickelkleid wurde 1972 von Diane von Furstenberg entworfen und machte sie zum Star. Bis heute ist es ein Klassiker, da es sich Ihren Formen sanft anpasst – auch wenn Sie mal ein paar Pfunde zugelegt haben.

 

Wickelrock: Klassischerweise wird ein Wickelrock, der aus zwei Stoffbahnen besteht, um die Hüfte gewickelt und seitlich verknotet. Es gibt aber auch ‚vorbefestigte‘ Varianten und unzählige andere Schließmechanismen.

 

 

X

X-Linie: Die Traummaße 90-60-90 stehen für das Ideal der X-Linie: Durch eine schmal geschnittene Taille kommen Schultern und Hüften schön zur Geltung.

 

 

Y

Y-Linie: Vor allem in den 50ern wurde durch überweite Oberteile der Oberkörper betont während Taille und Hüfte schmal blieben.

 

 

Z

Zehensandalen: Vom Flip-Flop bis zum edlen Designerschuh reichen die Ausprägungen dieser leichten Sandalen, die mindestens durch einen Riemen oder Pflock zwischen dem großen und dem zweiten Zeh gehalten werden.

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